Montag, 9. Januar 2012

Künstler porträtieren Erich Ludendorff (1914 bis 1918)

Erster Teil: 1914 bis 1918

(Zum zweiten Teil --> hier)

In dem vorliegenden Beitrag sind Hinweise auf Ludendorff-Porträts von 25 namentlich bekannten Künstlern und von sechs Porträts bis auf weiteres unbekannter Herkunft zusammengestellt (Stand vom 2. Februar 2013). Darunter Hinweise auf mindestens fünf Porträtbüsten. Bei den anderen handelt es sich um Porträt-Zeichnungen oder -Gemälde. Soweit in einem ersten Zugriff möglich, wurde versucht, ein wenig auf die Hintergründe eines einzelnen Porträts, bzw. des jeweiligen Künstlers, bzw. das sonstige Schaffen desselben einzugehen. Das konnte jedoch bisher nur skizzenhaft erfolgen. Auffallend ist vielleicht: Obwohl Erich Ludendorff im Geistigen während seines Lebens eine ziemliche Wegstrecke hinter sich gebracht hat, scheint er sich in all diesen Porträts äußerlich immer sehr gleich geblieben zu sein. Irgendwelche zeitlichen Unterteilungen scheinen jedenfalls allein aufgrund des äußerlichen Vergleichs zwischen diesen Porträts kaum sinnvoll vorzunehmen zu sein.

Schon gleich nach der Schlacht von Tannenberg im Jahr 1914 haben viele Künstler von Städten oder Vereinigungen Aufträge erhalten, Hindenburg und Ludendorff zu porträtieren. Der Historiker Wolfram Pyta hat in seiner Hindenburg-Biographie die Bemühungen der Maler und Bildhauer um Hindenburg sehr ausführlich dokumentiert. Von fast allen dabei erwähnten Künstlern liegen auch Porträts von Ludendorff vor, wenn auch, wie es scheint, bislang keine historische oder kunsthistorische Arbeit hier einmal einen zusammenfassenden Überblick gegeben hätte. Vorarbeiten für einen solchen sollen im folgenden Beitrag gegeben werden.

Für die Biographie Hindenburgs spielen diese Kontakte zu den Künstlern schon allein deshalb eine so große Rolle, weil Hindenburg von Anfang an viel mehr Zeit für seine Bemühungen um die Außenwirkung seiner Person hatte, als Ludendorff. Kurzgefaßt: Während der eine um das rechte Bild seiner Persönlichkeit für die Geschichte bemüht war, machte der andere Geschichte. So jedenfalls auch der Tenor bei Pyta. Er schreibt (1, S 121):
Der Hindenburg-Boom bei den Malern setzte nach der Beförderung Hindenburgs zum Generalfeldmarschall am 27. November 1914 ein und wuchs im Laufe der nächsten Jahre lawinenartig an. Bis Ende der 1920er Jahre dürfte Hindenburg von etwa fünfhundert Künstlern porträtiert worden sein.
Der "Hof- und Leibmaler" Hindenburgs war von 1915 bis 1917 Hugo Vogel (1, S. 123ff). Nur wenn er nicht im Hauptquartier anwesend war, konnten auch andere Künstler zum Zuge kommen, wie Pyta schreibt. 

"Eine geschichtliche Unrichtigkeit" - Der Maler Hugo Vogel 1915

Abb. 1: Hugo Vogel - "Hindenburg und Ludendorff am Kartentisch" - 1915 (Quelle)
Der Maler Hugo Vogel (1855-1934) war im Kaiserreich ein bekannter Maler. Er hatte dem Düsseldorfer Künstlerverein Malkasten angehört und war später nach Berlin gegangen. Zahlreiche seiner Gemälde kann man im Internet derzeit schon "besichtigen". Sein Doppelporträt "Hindenburg und Ludendorff am Kartentisch" nun wurde zwar von den Kunstsachverständigen seiner Zeit zerrissen, wie Pyta berichtet, besaß aber aufgrund der zahlreichen Reproduktionen in Deutschland eine außerordentliche Popularität. Der Künstler verdiente mit den Reproduktionen ebenso viel wie mit den Ankauf des Originals durch die Stadt Hannover.

Abb. 2: Hugo Vogel - Erich Ludendorff, undatiert (aus: 2, S. 168)
Vogel hat über seine Zeit im Hauptquartier im Osten Rechenschaft abgelegt in seinem Bericht "Als ich Hindenburg malte". Aufgrund dieses Berichts und zahlreicher anderer Quellen berichtet Pyta über die Entstehung des berühmten Gemäldes unter anderem (1, S. 140):
Ludendorff begehrte aber am 5. April 1915 gegenüber Hugo Vogel auf, als er aufgrund der Komposition des Doppelporträts seine subalterne Rolle gewahr wurde. Mit wachem Gespür für die Geschichtsmächtigkeit von Bildern bezeichnete er das Gemälde "als Dokument für spätere Zeiten betrachtet, als eine geschichtliche Unrichtigkeit",
wie Vogel an seine Frau schrieb. Pyta weiter:
Ludendorffs Zorn ist angesichts der tatsächlichen militärischen Aufgabenverteilung zwischen dem Oberbefehlshaber Ost und seinem Stabschef verständlich; doch Hindenburg und Vogel gelang es, ihn durch kleine Konzessionen in der Anordnung zu beschwichtigen. Indem Vogel dem Kopf und der Schulter Hindenburgs eine weniger aufrechte Haltung verlieh, wurde das Übergeordnete des Schlachtenlenkers visuell abgemildert, die symbolische Aussage des Doppelporträts jedoch nicht angetastet. Da Ludendorff alle Kraft in seine militärischen Aufgaben investierte und nicht wie Hindenburg Zeit und Energie in die mediale Selbstvermarktung steckte, gab er das Doppelporträt am 16. September 1915 in der leicht veränderten Fassung frei.
Man sieht, wie viel "Politik" allein in solchen Porträts enthalten sein kann. Der Kaiser lobte Vogel über eines seiner nachfolgenden Bilder, auf der die ganze Operationsabteilung dargestellt war, am 15. Oktober 1916 folgendermaßen:
Sie haben den Feldmarschall als Maßgebenden richtig hervorgehoben.
Ludendorff hat, vor allem nachdem Hindenburg Hitler zum Reichskanzler ernannt hatte, sich sehr große Mühe gegeben, die Falschheit des Geschichtsbildes über seine Person und die des "Feldherrn" Hindenburg richtigzustellen. Dieses Bemühen ausführlich dargestellt zu haben und auch als von der Sache her berechtigt anzuerkennen, ist eines der Hauptverdienste der Biographie von Pyta (7). In seinem Heft "Dirne Kriegsgeschichte" aus dem Jahr 1934 nimmt Ludendorff noch einmal ausdrücklich Bezug auf diese Gemälde und die berühmte Fotografie auf Schloß Pleß aus dem Januar 1917. Er schreibt über die Zeit nach dem 30. August 1916, als er mit Hindenburg die dritte Oberste Heeresleitung bildete (32, S. 14):
Ich, nicht General v. Hindenburg, hielt dem Obersten Kriegsherrn Vortrag über die Lage und die vorliegenden Entschließungen. An mich persönlich sandte der Kaiser, wenn er an der Front war, seine Nachrichten und nicht an die Oberste Heeresleitung oder an General v. Hindenburg. Das Bild, das eine solche Vortragsszene im Schloß von Pleß darstellt und wiedergibt, wie General v. Hindenburg mit der Hand auf eine Stelle der Karte zeigt, und der Kaiser und ich zusehen, ist zum Zwecke der Aufnahme so gestellt, und zwar nicht auf des Kaisers und meine Anregung. Es entspricht nicht den Tatsachen und leistet der heutigen Geschichtsklitterung Vorschub, die damals wohl weder dem Kaiser, noch ich möglich hielten. Ich schenkte ihr auch keine Aufmerksamkeit.
Und in einer Anmerkung setzt er dazu:
Dieser Umdichtung leisteten auch die Bilder Vorschub, die die Maler Vogel und Dettmann entworfen haben. Das bekannte Bild von Vogel hätte gerade umgekehrt gemalt werden müssen, und in der Darstellung von Dettmann wäre ich als der den Befehl Diktierende wiederzugeben gewesen. Beide Bilder wurden nach ausdrücklichem Wunsche des Generals v. Hindenburg dargestellt. Er wählte auch die Haltung, die Herr Vogel in seinen zahlreichen Gemälden widergibt.

Abb. 3: Hugo Vogel - "Hindenburg vor der Marienburg, 23. August 1914" (a, b)
Über Hugo Vogel berichtet Ludendorffs erste Ehefrau Margarethe in ihren Erinnerungen unter anderem (15, S. 18 - 20):
Professor Vogel wünschte mein Urteil, als er das große Wandgemälde für die Stadthalle in Hannover gemalt hatte. Es ist das bekannte Bild. (...) Als Professor Vogel sah, welches Interesse ich an seinem Schaffen nahm, kopierte er mir das erwähnte Bild.
Er hatte in Lötzen eine ganze Reihe hervorragender Bilder gemalt, darunter eins, das auf Frau von Hindenburg einen besonders starken tiefen Eindruck gemacht hatte, und das er ihr verehren wollte. Eine Flüchtlingsschar wälzt sich über die Landstraße. (...) Im Hintergrund in der Abenddämmerung liegt die Marienburg.
Am 23. August 1914 waren Ludendorff und Hindenburg nach Ostpreußen gekommen und erlebten die Menschen, die vor den Russen flüchteten. 

Abb. 4: Hugo Vogel - Erich Ludendorff (wohl 1915) (29)
Über das Gemälde "Schlacht bei Tannenberg" wird berichtet (31):
Von seinen zahlreichen Hindenburg-Bildern zählt das in den Jahren 1915 bis 1918 entstandene, fünf Meter lange Tannenberg-Panoramagemälde, nicht zuletzt durch die zahlreich entstandenen Reproduktionen, zu den bekanntesten Werken. Die Idee dazu lieferte der Generalfeldmarschall selbst, welcher bei einem abendlichen Beisammensein recht plastisch die Situation beim Orte Frögenau am letzten Spätnachmittag der Schlacht am 29. August 1914 vor das geistige Auge führte. So war es nicht verwunderlich, dass er am Entstehen dieses Bildes regen Anteil nahm und auch selbst "mitarbeitete". (...)
Interesse an der Fertigstellung des Bildes zeigte auch der deutsche Kaiser Wilhelm II. (1859-1941), welcher dem Künstler und seinen Werken im Oktober 1916 und Januar 1917 in Pleß je einen kurzen Besuch abstattete und sich "sehr zufrieden" über dessen Arbeiten zeigte. Noch 1918 sollte auf Verfügung des Kaisers das Tannenberg-Bild provisorisch in einer "Ruhmeshalle" aufgestellt und später nach dem Krieg, dem bereits projektierten "Kriegsmuseum" einverleibt werden. Mitte der 20er Jahre fand Vogel sein Bild in einem erbärmlichen Zustand in einem Berliner Kunstmagazin wieder, bis es dann schließlich nach einer gründlichen von ihm durchgeführten Restaurierung seinen Platz im ehemaligen Potsdamer Stadtschloss erhielt. 
Abb. 4a: Hugo Vogel - "Paul von Hindenburg und sein engerer Stab in der Schlacht bei Tannenberg am 29. August 1914"
Bei der erwähnten "Ruhmeshalle" handelte es sich sicherlich um die des Zeughauses in Berlin, in dem sich heute das "Historische Museum" befindet (siehe anderweitiger Beitrag hier auf dem Blog). Ob das Gemälde erhalten ist oder mit dem Potsdamer Stadtschloss im Zweiten Weltkrieg vernichtet wurde? An dem Gemälde fällt auf, dass General Hoffmann (?) gerade konzentriert durch ein Fernrohr sieht, was wenig Sinn macht, da direkt vor diesem Fernrohr die Gruppe Hindenburg-Ludendorff postiert ist, die ihm die Sicht nimmt oder doch beeinträchtigt. Es wird nur der Vollständigkeit halber in diesen Beitrag aufgenommen.

Ludwig Dettmann - "Vorkämpfer des Impressionismus" (1915)

Mitte Februar 1915 wechselte das Hauptquartier Hindenburgs und Ludendorffs vom Schloß Posen nach Lötzen in Ostpreußen. Hier verblieb es bis Oktober 1915, als es weiter wechselte nach Kowno in Litauen. In Lötzen nun entstand das schon erwähnte Gemälde von Ludwig Dettmann (1865-1944), eines "Vorkämpfers des Impressionismus", eines Schülers von Max Liebermann. Interessanterweise scheint Wolfram Pyta in seiner Hindenburg-Biographie diesen doch nicht ganz unbedeutenden deutschen Maler ganz übersehen und übergangen zu haben.

Abb. 4b: Hauptquartier in Lötzen - Gemälde von Prof. Ludwig Dettmann
Auf der Rückseite der Postkarte in Abbildung 4b steht:
Generalfeldmarschall von Hindenburg, General Ludendorff und Oberstleutnant Hoffmann bei der Arbeit im Hauptquartier in Lötzen. Nach dem Gemälde von Professor Ludwig Dettmann.
Und:
Die HORAX-Arbeitslampe im Großen Hauptquarier.
Hier gehen also offenbar Kunst, Kommerz und Vaterlandsliebe miteinander Hand in Hand. Und tatsächlich sieht man auf dem Gemälde Hoffmann mit einem Block empfangene Befehle notieren. Über Dettmann heißt es auf Wikipedia:
Über die gesamte Dauer des Ersten Weltkriegs war er offizieller Kriegsmaler. 1915 nahm Dettmann an der von Heer und Marine organisierten Ausstellung der Königlichen Akademie der Künste in Berlin sowie im Mai 1916 an der im Königsberger Kunstverein teil. Auf diesen Ausstellungen während des Krieges wurden vorwiegend Porträts der deutschen Generalität - von Dettmann waren die Porträts der Feldmarschälle Ludendorff und Hindenburg zu sehen - sowie heroische Kriegs- und Schlachtengemälde gezeigt. (...) 1923 illustrierte er Walter Bloems Weltbrand - Deutschlands Tragödie 1914-1918.
Über die erwähnten (Einzel-?)Porträts von Hindenburg und Ludendorff ist derzeit im Internet wenig zu erfahren. Dettmann war während des Ersten Weltkrieges offenbar ein sehr bekannter, ja, populärer Kriegsmaler. Liulevicus charakterisiert den Kriegsmaler Dettmann folgendermaßen (33, S. 54):
In stilistischer Vielfalt zwischen Impressionismus und Realismus stellte Dettmann in seinen Zeichnungen und Gemälden die Euphorie ostpreußischer Freiwilliger in den ersten Augusttagen 1914 auf der Leinwand dar, skizzierte Frontverläufe in abstrakt-topographischer Form, porträtierte die deutschen Heerführer von Hindenburg und Ludendorff, oder brachte die Marschkolonnen russischer Kriegsgefangener und die Leiber der Toten in den Schützengräben auf die Leinwand. Ganz in der Tradition der Landschaftsmalerei, nun in den Dienst des Krieges gestellt, schuf er außerdem Panoramen von den diversen Schlachtfeldern der Ostfront.
Über seine Tätigkeit als Kriegsmaler hat Ludwig Dettmann 1938 auch Erinnerungen hinterlassen. Er war schon 1933 der NSDAP und SA beigetreten, was bei diesen Erinnerungen sicherlich berücksichtigt werden muss. Vielleicht hat er diese Erinnerungen veröffentlicht auch in Reaktion auf die oben zitierte Anmerkung Ludendorffs in "Dirne Kriegsgeschichte". Das muss noch einmal herausgesucht werden. "Google Bücher"-Ausschnitte gewähren die folgenden Einblicke in diese Erinnerungen (34, S. 85-86):
Mit Generalleutnant Ludendorff bespreche ich die Möglichkeit, ein Blatt: den Generalfeldmarschall mit einigen Herren, an der Karte arbeitend, zu zeichnen. General ... „Hier sitzt der Generalfeldmarschall, hier stehe ich, und dort pflegt, wenn wir zu dreien arbeiten, Oberstleutnant Hoffmann zu stehen. (...) wie beim Arbeiten. "Wie beim Arbeiten" - wiederholt der Feldmarschall lachend. General Ludendorff hat sich an seinen Platz gestellt. Der Feldmarschall blickt auf die Karte; ich beginne scheinbar; kratze auf dem Papier herum; Oberstleutnant ... glückliche halbe Stunde, so dass ich dies jetzt sichtbarlich der Nachwelt verwahren kann." Der Feldherr gibt mir recht und verabschiedet sich freundlich von mir, um seinen gewohnten Morgenspaziergang zu machen. Ich bitte General Ludendorff und Oberstleutnant Hoffmann, mir in ihrer ...
Dettmann wurde während des Zweiten Weltkrieges von Hitler in die sogenannte "Gottbegnadeten-Liste" aufgenommen. Es macht sicherlich Sinn, sich mit seinem Leben noch einmal gründlicher zu beschäftigen als es hier bislang hatte geschehen können.

Fritz Reusing - 1914/15

Über den Dezember 1914 berichtet der Generalstabsoffizier Wilhelm Breucker (28, S. 39):
Als sich kurz darauf  ein Düsseldorfer Maler, Professor Reusing, mit der Bitte an mich wandte, ihm die Erlaubnis zu erwirken, Ludendorff zu malen, da lehnte Ludendorff das lächelnd mit der Bemerkung ab: "Sagen Sie Reusing mit einem Gruß von mir, es komme den Armeeführern zu, sich malen zu lassen, als Chef habe er im Hintergrund zu bleiben und - zu arbeiten."
Nun, gegenüber dem Maler Vogel hat sich Ludendorff, wie gerade berichtet, ganz anders verhalten. Insofern sind Zweifel an der Glaubwürdigkeit des hier Berichteten wohl angebracht. Und in der Tat gibt es im Internet einen Hinweise auf ein "Porträt Ludendorffs", "Zeichnung, Aquarell" von Fritz Reusing (1874-1957). Ein solches jedenfalls wurde am 20. März 1997 in Düsseldorf für 800 bis 1000 DM versteigert (Artvalue, Artprice), a). Sicher ist, dass Fritz Reusing im Jahr 1919 ein Porträt Ludendorffs anfertigte (siehe unten).

Der Maler Walter Petersen 1915 - 1917

Hugo Vogel mußte schließlich erst von ärztlicher Seite aus eine dreimonatige Erholungspause angeraten werden, damit auch ein anderer Maler bei Hindenburg zum Zuge kam, nämlich Walter Petersen (1862-1950) (1, S. 129 - 131):
Ende Oktober 1915 begann Petersen mit der Arbeit in Hindenburgs neuem Hauptquartier im litauischen Kowno, die er Anfang Dezember abschloß.
Abb. 5: Walter Petersen - Erich Ludendorff, 1915 (Reproduktion in Privatbesitz, Nähe Hannover)
Petersen hat an der Düsseldorfer Kunstakademie gelehrt (Wiki). (Das Wohnhaus, das er sich 1913/14 von dem Architekten Wilhelm Kreis in Düsseldorf in der Lindemannstraße 42 erbauen ließ, steht heute unter Denkmalschutz [Wiki]). Im Internet kann man von ihm besichtigen gegenwärtig Portraits von drei Damen (a, b, c) eines von Bismarck (aund zwei von Hindenburg (a), davon eines aus dem Jahr 1918 (a). Es gibt von ihm Ludendorff-Porträts aus den Jahren 1915, 1917 und 1923 (siehe unten).

Abb. 6: Walter Petersen - Erich Ludendorff, 1915 (Deutsches Historisches Museum)
Das Ludendorff-Poträt aus Abb. 5 ist offenbar ein Ausschnitt aus dem Porträt aus Abbildung 6 (für eine farbkräftigere Ablichtung siehe Gettyimages). Und das würde heißen, daß es von Walter Petersen stammt. Auf ihm wirkt Erich Ludendorff noch vergleichsweise jung. Das Original dieses Gemäldes erinnert heute im Zeughaus in Berlin in der Dauerausstellung des "Deutschen Historischen Museums" an Erich Ludendorff.


Abb. 7: Walter Petersen (1917) (Postkarte)

Oskar Bruch - 1915

Abb. 8: Oskar Bruch - "Im Felde", 1915 (Quelle, b)
Ob andere vorliegende Porträts Ludendorffs aus dem Jahr 1915 "nach dem Leben" angefertigt worden sind, muß an dieser Stelle ebenso offen bleiben wie die Namen der Künstler, die sie schufen. Der Schweizer (?) Maler Oskar Bruch (1869-1943) zeichnete im Jahr 1915 vor allem viele österreichisch-ungarische Offiziere (a). Aber in derselben Serie schuf er auch Porträts von einer Reihe von deutschen Kommandeuren der Ostfront. Vor dem Ersten Weltkrieg malte er auch Kardinäle (ab) und in den 1930er Jahren Kinder (a).

Abb. 9: "Bi-Ko" (1915)
Von dem Künstler "Bi-Ko" gibt es aus dem Jahr 1914 auch eine Zeichnung von General von Kluck (Postkarte).

Max Antlers 1915

Von dem Maler Max Antlers (1871-1929) scheint es mindestens drei verschiedene Ludendorff-Porträts zu geben, von denen hier nur eines gebracht werden soll. Eines erschien als Titelseite der Zeitschrift "Jugend" in der Folge vom 24. Juni 1915. Hier liegt auf Ludendorffs Schultern ein "Feldherrnmantel" (s.a. Brown University). Dann gibt es eines, das Max Antlers im Selbstverlag auf Postkarten verbreitet hat (etwa: a)

Abb. 10: Erich Ludendorff von Max Antlers (für "Ludendorff-Spende")
Und schließlich ein drittes, das zugleich das gelungste zu sein scheint, und zwar für die "Ludendorff-Spende für Kriegsbeschädigte" (IWM) (siehe Abb. 5a). (- Weitere Ölgemälde von Max Antlers tragen Titel wie "Bauer mit Ochsengespann am Wegkreuz im Gebirge" oder "Blick auf Bad Reichenhall".)

In die Zeit des Ersten Weltkrieges datieren wohl auch Gemälde von S. Hornert (a) und eines mit schwer entzifferbarem Künstlernamen (a).

Der Bildhauer Stanislaus Cauer 1916

Was von dem Bildhauer Stanislaus Cauer (1867-1943) berichtet wird, könnte auch von den meisten anderen hier genannten Künstlern gelten (1, S. 138):
Cauer, der im Mai 1915 eine einwöchige Abwesenheit Vogels nutzt und den Feldmarschall im masurischen Lötzen modellierte, (...) fertigte bei seinem Aufenthalt in Lötzen auch eine Büste Ludendorffs an.
Stanislaus Cauer war 1910 durch ein Schiller-Denkmal für Königsberg bekannt geworden.

Der Bildhauer Ludwig Manzel 1917

Abb. 11: Ludwig Manzel: General Ludendorff nach dem Leben, 1917 (2, S. 193)

Abb.: 12: Hindbg. n. L. Manzel, 1916
Einfluß auf die Auswahl jener Künstler, die Hindenburg porträtierten - und damit dann oft auch Ludendorff -, hat unter anderem auch Hindenburgs Ehefrau Gertrud genommen. Sie scheint den Kontakt zu dem Bildhauer Ludwig Manzel (1858-1936) hergestellt zu haben (1, S. 124):
So fand Ludwig Manzel, Präsident der Berliner Akademie der Künste, den Weg zu Hindenburg, weil Gertrud von Hindenburg anläßlich einer Ausstellung der Akademie auf Manzels Bismarck-Büste aufmerksam geworden war und ihn daraufhin für die Modellierung einer Büste ihres Mannes gewinnen konnte.
Manzel schuf ein Standbild Hindenburgs (Abb. 8) und eine Büste Ludendorffs (Abb. 7). Ein Bronzeabguß dieser Büste wurde auch für die Gestaltung seines Grabes in Tutzing verwendet (a, S. 584) (siehe Abb.). Möglicherweise ist er auch der Gestalter der Cadiner Majolika-Becher, die Ludendorff 1918 von der Obersten Heeresleitung zum Geschenk erhielt (siehe anderer Beitrag), denn auf Wikipedia heißt es:
Ludwig Manzel war mit Kaiser Wilhelm II. befreundet, was zahlreiche Aufträge überhaupt ermöglichte. (...) Nachdem Manzel das Kaiserwappen der ostpreußischen Sommerresidenz Cadinen aus gebranntem Ton gefertigt hatte, beauftragte ihn der Kaiser nach der Modernisierung der Cadiner Tonwarenfabrik March mit Entwürfen für die Majolika-Produktion, sowie für Kannen, Vasen und Dosen im Jugendstil.
Abb. 13: Zeughaus Berlin 1939
Ludwig Manzel hat im Jahr 1917 auch noch eine Zinnmedaille mit dem Bildnis Hindenburgs gestaltet mit der Aufschrift: "Vergeßt den Geist von 1914 nie!" (Abb. 9) Solche Medaillen waren damals sehr populär, vielleicht stellen wir über sie noch einmal einen eigenen Beitrag zusammen. Die Hindenburg- und Ludendorff-Büsten von Ludwig Manzel sind im Jahr 1939 auch im Berliner Zeughaus nebeneinander aufgestellt worden (Abb. 8).

Pyta schreibt (1, S. 135):
Der vielbeschäftigte Akademiepräsident, der im November 1915 zu Hindenburg in das litauische Kowno aufbrach, war nicht der einzige Bildhauer, den Hindenburg nach OberOst einlud. Zwei weitere Koryphäen der Bildhauerkunst hielten sich kurz zuvor in derselben Mission in Kowno auf, nämlich Professor Hugo Lederer und Professor Franz Metzner. (...) Da zudem auch noch der Maler Walter Petersen in Kowno weilte, fand eine regelrechte künstlerische Belagerung Hindenburgs statt, die Petersen wie folgt beschrieb: "Während die beiden bildhauer ihn im Ton modellierten, stand ich neben ihnen an der Staffelei und zeichnete ihn. Außerdem nahm ihn noch ein Photograph gleichzeitig aufs Korn, den Lederer bestellt hatte, so daß wir ihn zu vieren von allen Seiten verarbeiteten".
Ob Lederer und Metzner auch Ludendorff-Porträts angefertigt haben, muß einstweilen offen bleiben.

Abb. 14: Ludwig Manzel - Zinkmedaille, 1917
Der Bildhauer Fritz Klimsch 1916 und 1918

1915 hatte auch der Bildhauer Fritz Klimsch (1870-1960) einen Auftrag für eine Hindenburg-Büste erhalten. Diese modellierte er im Frühjahr 1916 in Kowno (1, S. 139). Auch von Ludendorff fertigte er eine Büste an, die er 1918 beendete.
Abb. 15: Fritz Klimsch - Bronze, 1918 (aus: 3)
Der Bildhauer Fritz Klimsch hat sich später folgendermaßen über seine Begegnung mit Ludendorff geäußert:
"Ludendorffs große, lebhafte Augen, ausdrucksvoll wirkend, ließen einen ahnen, daß hinter diesem Wachtmeister-Typ doch mehr verborgen war. Ludendorff lachte fast nie; er sprach auch kaum ein Wort, hatte nur Interesse für seinen Feldzug. Er war nicht populär, die Soldaten sprachen nicht über ihn und kannten ihn kaum..."
Den Krieg und die Oberste Heeresleitung haben die Menschen damals unterschiedlich erlebt. In der Öffentlichkeit stand ja Hindenburg - auch aufgrund seiner eigenen Bemühungen und denen des Kaisers (siehe oben) - viel stärker im Vordergrund als Ludendorff. Aber sogar aus den Briefen der Künstlerin Käthe Kollwitz aus jener Zeit geht hervor, daß Soldaten, die ins Hauptquartier kamen, begeistert waren von der Arbeit insgesamt, die dort geleistet wurde. Von dem Besuch eines Studienfreundes ihres 1914 gefallenen Sohnes Hans, von dem nachmaligen namhaften Soziologen Alexander Rüstow, (vorgesehen später für ein Kabinett Schleicher als Wirtschaftsminister) schreibt sie etwa Ende März 1917 an ihren zweiten Sohn (4, S. 145):
Gestern waren Rüstows hier. Für einen Tag. Nach 11 Monaten hatte Alexander 14 Tage Urlaub, heut früh ist er wieder ins Feld.. Alexander ist in den 1 ½ Jahren, in denen wir ihn nicht sahen, um mehr als 1 ½ Jahre älter geworden. Wortkarg, ernst. Nur einmal hab ich ihn gestern auf seine alte Weise lachen hören, da war es aber auch gründlich. Ich fragte ihn, ob es ihn nicht quält, so lange Zeit seines Lebens nur Kriegsarbeit tun zu müssen. Er sagt nein, er bedauert es keinen Augenblick, er hat unendlich gelernt. Ich kann es mir schließlich denken, weil er wirklich auf sehr interessanten Posten steht. Jetzt ist er im Hauptquartier und bekommt von da aus Aufträge. Begeistert ist er von den Arbeitskräften im Hauptquartier. Alles, sagt er, höchst befähigte Leute und alle an ihrem Platz. Den Rückzug – mit dessen Ausarbeitung man schon vor einem Jahr begann – hält er für taktisch sehr glücklich. Im Ganzen stünde es sehr gut. Zustände an der Westfront, die ihn früher verstimmt hätten, wären jetzt seit dem Oberkommando von Hindenburg und Ludendorff beseitigt. 
Der Bildhauer Max Betzner

Abb. 16: M. Betzner
Margarethe Ludendorff erwähnt in ihren Erinnerungen (15, S. 22):
Es gibt auch verschiedene gute Büsten von Ludendorff. Die Professoren Manzel und Klimsch gestalteten ihn als Feldherrn, während Professor Betzner mehr das rein Menschliche betonte. Vielleicht war mir dieses Werk darum besonders sympathisch.
Eine Abbildung derselben oder weitere Angaben zu ihr liegen uns einstweilen nicht vor. Der Künstler Max Betzner (1883-1953) hat auch häufiger Kaiser Wilhelm II. porträtiert. Erich Ludendorff erwähnt in seinen Kriegserinnerungen an einer Stelle den Kaiser, er gedachte seiner (Ludendorffs)
beider gefallenen Söhne und schenkte mir seine Statuette aus Eisen von Bezner.
Viele weitere vorliegenden Porträts können einstweilen entweder nicht vom Namen ihres Künstlers her zugeordnet werden oder nach dem Jahr ihrer Entstehung. Manchmal fehlen Angaben zu beidem (Abb. 11 und 12).

Karl Bauer, etwa 1916

Abb. 17: Karl Bauer - "Generalleutnant Ludendorff" (28,5 x 20,5 Zentimeter)
Von dem Zeichner Karl Bauer (1868-1942) gibt es mindestens zwei Proträts Ludendorffs (s.a.: a). Das hier gebrachte scheint um 1915/16 herum entstanden zu sein, da im Hintergrund auf der Karte das Verwaltungsgebiet "Ober-Ost" dargestellt ist, für das Ludendorff in jener Zeit verantwortlich zeichnete. Karl Bauer hat beliebte Zeichnungen und Gemälde angefertigt von (a): Luther, Spinoza, Friedrich dem Großen, Beethoven, dem jungen und dem alten Goethe, Kleist, Schopenhauer, Bismarck, Graf Zeppelin, General Emmich, General von Falkenhayn, U-Bootkommandant Weddingen und schließlich auch von Adolf Hitler.

Der Maler Hermann Boden-Heim, 1917

Abb. 18: Hermann Boden-Heim - "Großes Hauptquartier 1917" (aus: 11)
Zu dem Gemälde von Boden-Heim heißt es in Ludendorffs Halbmonatsschrift "Quell" vom 5.4.1938 (3. Umschlagseite):
Neues Bild "Der Feldherr im Großen Hauptquartiert". Wir bringen eine Wiedergabe der bekannten Rötelzeichnung von Kriegsmaler Boden-Heim (...) zum Preis von 3.50 RM (...).
Und in der Folge vom 20.4.1938 heißt es ergänzend:
Die Wiedergabe der bekannten vorzüglichen Rötelzeichnung (...), der einzigen Zeichnung nach dem Leben, die den Feldherrn bei seiner Arbeit im Großen Hauptquartier darstellt, ist erschienen.
Hermann Boden-Heim (1900-?) gilt als "figürlicher Maler, Illustrator und Tiermaler" (Monogrammlexikon 1999, S. 901). Seine Ölgemälde (z.B. "Die Achalm", "Lindenblütensammeln", "Steg mit Madonnengrotte", "Der Raucher", "Rosen in der Vase" [Pastell], "Der Schnitter", "Pflügendes Bauernpaar") werden kaum unter 200 US-Dollar verkauft.

Abb. 19: ohne Künstlerangabe (aus: 2, S. 225)

Abb. 20: Andere Version des gleichen Bildes von Abb. 21


Abb. 21: Künstler schwer entzifferbar, 1917 (Quelle)
Emil Döpler (der Jüngere) - 1918

Aus dem Jahr 1918 gibt es eine Lithografie von Emil Döpler dem Jüngeren (1855-1922).

Abb: Bildnis General Ludendorff von Emil Döpler dem Jüngeren (Litografie)
(Herkunft: Kunstbibliothek der Staatlichen Museen zu Berlin - SMB digital, Deutsche Digitale Bibliothek.)


es folgt: --> Zweiter Teil: 1919 bis 1937.
____________________________
  1. Pyta, Wolfram: Hindenburg. Herrschaft zwischen Hohenzollern und Hitler. Siedler Verlag, München 2007
  2. Ludendorff, Mathilde (Hg.): Erich Ludendorff - Sein Wesen und Schaffen. Ludendorffs Verlag GmbH, München 1938
  3. Davidson, Mortimer G.: Kunst in Deutschland 1933 - 1945. Eine wissenschaftliche Enzyklopädie der Kunst im Dritten Reich. Bd. 1 Skulpturen. Grabert Verlag, Tübingen 1988
  4. Kollwitz, Käthe: Briefe an den Sohn 1904 bis 1945. Hrsg. v. J. Bohnke-Kollwitz. Siedler-Verlag, Berlin 1992
  5. Davidson, Mortimer G.: Kunst in Deutschland 1933 - 1945. Eine wissenschaftliche Enzyklopädie der Kunst im Dritten Reich. Bd. 2/1 und 2/2 Malerei. Grabert Verlag, Tübingen 1992
  6. Ludendorff, Mathilde: Totenklage - ein Heldensang: Erich Ludendorff. Mit 6 Zeichnungen von Lina Richter. Ludendorffs Verlag GmbH, München 1939 (s.a. Internet)
  7. Bading, Ingo: Charlotte Knobloch fordert Auseinandersetzung mit Mathilde Ludendorff. Gesellschaftlicher Aufbruch - jetzt!,  Montag, 23. August 2010 
  8. Ludendorff, Erich: Vom Feldherrn zum Weltrevolutionär und Wegbereiter Deutscher Volksschöpfung. II. Band Meine Lebenserinnerungen von 1926 bis 1933. Verlag Hohe Warte, Stuttgart 1951
  9. Ludendorff, Mathilde: Statt Heiligenschein und Hexenzeichen - mein Leben. VI. Teil Freiheitskampf wider eine Welt von Feinden an der Seite des Feldherrn Ludendorff. Verlegt bei Franz von Bebenburg, Pähl 1968
  10. Sawahn, Anke: Die Frauenlobby vom Land. Die Landfrauenbewegung in Deutschland und ihre Funktionärinnen 1898 bis 1948. DLG-Verlag, Frankfurt am Main 2009 (Leseprobe pdf)
  11. Ludendorff, Erich: Vom Feldherrn zum Weltrevolutionär und Wegbereiter Deutscher Volksschöpfung. Meine Lebenserinnerungen von 1919 bis 1925. Ludendorffs Verlag, München 1940 (3. Tsd.)
  12. "Völkisches Schrifttum". Verlagsverzeichnis. Ludendorffs Verlag, München 1940/41
  13. Sonderheft General Ludendorff. Aus: Illustrierter Beobachter, Verlag Eher Nachf., München, 12. Jahrgang, 28.12.1937 (24 Seiten)
  14. Todesanzeige für Louise Strey. In: Mensch & Maß, 3. Jg., Folge 5, Mai 1963, 4. Umschlagseite
  15. Wilkens, Herbert: Professor Bernhard Winter gestorben. In: Mensch & Maß, 4. Jg., Folge 19, 9.10.1964, S. 890 - 892
  16. Ludendorff, Margarethe: Als ich Ludendorff's Frau war. Drei Masken Verlag, München 1929 
  17. Landau, Paul: Wie ein Bildhauer Hindenburg und Ludendorff sieht. In: KAZ, Nr. 545 vom 21. November 1915 (Morgen-Ausgabe), 1 - 2 (zit. bei Jesco von Hoegen: Der Held von Tannenberg. Genese und Funktion des Hindenburg-Mythos. Verlag Böhlau, Köln u.a. 2007 (Google Bücher)
  18. Ludendorff, Erich: Mein militärischer Werdegang. Blätter der Erinnerung an unser stolzes Heer. Ludendorffs Verlag GmbH, München 1935 (Erstauflage 1933)
  19. Bender, Paul: Zwei Bildwerke. In: Am Heiligen Quell Deutscher Kraft, 13.8.1933, S. 120f
  20. Rumpf, H. Friedrich: Aus Großer Zeit. Acht Originalsteinzeichnungen. 1914/15. Kunstverlag E. Fröhlich, Berlin 1915 (a, b) [Steinzeichnungen v. Wilhelm 2., Rupprecht, v.Hindenburg, Ludendorff, v. Bülow, v. Kluck, v. Tirpitz, Graf Zeppelin] (s.a. a, b)
  21. Bading, Ingo: Mathilde Ludendorff im Künstlerportrait. Studiengruppe Naturalismus, 23. 12. 2011
  22. Duda, Gunther: Erich Ludendorff und der 9. November 1923. Der Freiheitskampf für unser Volk und den Durchbruch der Gotterkenntnis. Verlag Hohe Warte, Pähl 2004  
  23. Duda, Gunther: Ein Kampf für Freiheit und Frieden. Ludendorffs Tannenbergbund 1925 - 1933. Verlag Hohe Warte, Pähl 1997
  24. von Kursell, Otto: Revolutionäre Zeitgenossen. Vierzig Karikaturen in Originallithographie von Otto von Kursell in zwei Folgen von je zwanzig Blatt. 2 Bände. (1919) 
  25. von Koerber, Adolf-Viktor: Der völkische Ludendorff. Mit einem Bilde General Ludendorffs von Otto von Kursell. Deutscher Volksverlag, München 1923
  26. Der Hitler-Prozeß. Auszüge aus den Verhandlungsberichten. Mit den Bildern der Angeklagten nach Zeichnungen von Otto von Kursell. Deutscher Volksverlag Dr. E. Boepple, München 1924 (271 S.)
  27. Kretschmar, Joachim: Otto von Kursell - Nazikünstler, Luthermaler. Kleine Serie: Lutherbilder in bayerischen Kirchen (2). Sonntagsblatt 38/2003 vom 21.09.2003
  28. Breucker, Wilhelm: Die Tragik Ludendorffs. Eine kritische Studie auf Grund persönlicher Erinnerungen an den General und seine Zeit. Rauschenbusch Verlag, Stollhamm 1953
  29. Ludendorff, Erich: Tannenberg. Geschichtliche Wahrheit über die Schlacht. Ludendorffs Verlag, München (1934) 1939  
  30. von Unruh, Karl; Ludendorff, Mathilde: Zu Paul Benders Tod. In: Ludendorffs Halbmonatsschrift "Am Heiligen Quell", 5.7.1937, S. 284 - 286
  31. Falk, Christian: Der Mann, der Hindenburg malte. Gedenken an Hugo Vogel. In: Preußische Allgemeine Zeitung, 12. März 2005
  32. Ludendorff, Erich: Dirne Kriegsgeschichte vor dem Gericht des Weltkrieges. Zum Feldzuge in Südpolen Oktober 1914. Ludendorffs Verlag, München o.J. [1934] (38 S.) 
  33. Liulevicus, Vejas Gabriel: Der Osten als apokalyptischer RaumIn: Thum, Gregor (Hg.): Traumland Osten: deutsche Bilder vom östlichen Europa im 20. Jahrhundert. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2006 (Google Bücher)
  34. Dettmann, Ludwig: Ostfront - Ein Denkmal des deutschen Kampfes in Bildern und Tagebuchblättern. Im Deutschen Verlag, 1938 (168 S.)

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